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 Im 18. Jahrhundert war die finanzielle Situation und das gesellschaftliche Ansehen der Lehrer sehr lange Zeit bescheiden. Fast alle Lehrer mussten zusätzlich zu der Lehrertätigkeit noch anderweitig arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zusichern. Erst im 20. Jahrhundert verbesserte sich sich die Lage des Berufsstandes der Lehrer. Zur damaligen Zeit gab es kaum Lehrerinnen, sondern eher Lehrer. Erst in den 1860-er Jahren gewährte der Staat den Frauen offiziell den Beruf Lehrerin auszuüben. Jedoch durften sie nicht alle Schulfächer unterrichten. Sobald eine Lehrerin verheiratet war, musste sie ihren Beruf als Lehrerin aufgeben. Erst in den 1919-er Jahren wurde die sogenannte Lehrerinnenzölibat aus der Verfassung gestrichen.  Im 18. Jahrhundert war die finanzielle Situation und das gesellschaftliche Ansehen der Lehrer sehr lange Zeit bescheiden. Fast alle Lehrer mussten zusätzlich zu der Lehrertätigkeit noch anderweitig arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zusichern. Erst im 20. Jahrhundert verbesserte sich sich die Lage des Berufsstandes der Lehrer. Zur damaligen Zeit gab es kaum Lehrerinnen, sondern eher Lehrer. Erst in den 1860-er Jahren gewährte der Staat den Frauen offiziell den Beruf Lehrerin auszuüben. Jedoch durften sie nicht alle Schulfächer unterrichten. Sobald eine Lehrerin verheiratet war, musste sie ihren Beruf als Lehrerin aufgeben. Erst in den 1919-er Jahren wurde die sogenannte Lehrerinnenzölibat aus der Verfassung gestrichen. 
  
 +====== Bildungsideals im 18. Jahrhundert ======
 +In der deutschen Kaiserzeit waren die entschiedensten Erziehungsziele Disziplin, Gehorsamkeit, Fleiß und Ordnung. Die Schüler bewegten sich im Takt nach den Kommandos des Lehrers. Wer mit seinem Sitznachbarn redete oder tuschelte wurde sofort hart bestraft. Die Anweisung "Gerade sitzen, Ohren spitzen. Hände falten, Schnabel halten." beschreibt die Atmosphäre in der Schule zur damaligen Zeit sehr gut. 
  
 +====== Schulalltag im 18. Jahrhundert ======
 +Neben dem Rednerpult, der Tafel und den mehrsitzigen Schulbänken mit Tischen gehörte ein großer Lehrmittelschrank zur Grundausstattung eines kaiserzeitlichen Klassenzimmers. Hier wurden Schiefertafeln, Griffel und Tinte gelagert. Zeige- und Schlagstock, ein Wasserkrug für den Tafelschwamm, ein Kartenständer, ein Portrait des Kaisers sowohl ein fressnapfähnliches Gefäß auf dem Boden vervollkommnten die Anstalt. 
 +In den sogenannten "Spucknapf" sollten hustende Schüler spucken, um die Ansteckungsgefahr von Krankheiten wie Tuberkulose wenn irgend denkbar gering zu halten.  
 +In einem Klassenzimmer unterrichtete ein Lehrer eine Anzahl von Jahrgänge mit bis zu 100 Schülern. Die Schüler saßen nach Jahrgängen gestaffelt auf den Bänken. Der Begriff "sitzen bleiben" hat hier seinen Ursprung: Ein Schüler mit schlechten Leistungen durfte im neuartigen Schuljahr nicht die Bank wechseln.
  
 +====== Strafen im 18. Jahrhundert ======
 +Der Mangel an Disziplin und die schlechte Leistung der körperlichen Bestrafung haben das 20. Jahrhundert erreicht. Das Wort "Pfoten erwerben" - das heißt, um Ihre Handflächen mit Fäusten zu schlagen. Die Schüler mussten manchmal die geschlagenen Weiden herausschneiden. Warum beschwert sich niemand? Schlagen ist auch in Familienhäusern üblich. Ab den 1960er Jahren haben alle Bundesländer die körperliche Bestrafung in Schulen zunehmend verboten, Ende 1983 in Bayern.
  
 +====== Schulfächer im 18. Jahrhundert ======
 +Im 18. Jahrhundert bildeten Religion, Lesen, Schreiben, Singen und immer mehr Rechnen die Fachnorm. Der Zeitplan variiert je nach Geschlecht. Jungen haben "arithmetische und räumliche Theorie" und Mädchen "weibliches Handwerk". Bieten Sie nur männlichen Schülern Sportunterricht an: Das Thema "körperliche Bewegung" der Schule besteht darin, sie auf den Militärdienst vorzubereiten.
  
 +====== Zeugnisse im 18. Jahrhundert/ heute======
 +Mit der Einführung der Schulpflicht wurden auch Schulzeugnisse ausgestellt. Sie wurden zunächst nur als Nachweis der Schulpflicht und später als Qualifikationsnachweis verwendet. Im Laufe der Zeit tauchten in der Ausstellung viele Fragen auf. Der heutige Lehrerverband, Politiker und Pädagogen haben Kontroversen darüber ausgelöst, ob die derzeitige Form der schulischen Leistungen und Zeugnisse abgeschafft und durch ein persönlicheres Bewertungssystem ersetzt werden sollte. Natürlich ist die Zertifizierung der Schlüssel zum Erfolg, wichtiger als je zuvor. Sie treffen entscheidende Entscheidungen über unsere persönlichen und sozialen Möglichkeiten. 
  
 +====== Lehrer heute ======
 +Das Tätigkeitsfeld des Lehrers ist heute viel größer als zuvor. Neben der Lehrposition des Lehrens sind auch Beratungsfähigkeiten bei der Berufswahl und beim Lernen für Studierende erforderlich. Der Lehrer ist nicht mehr nur eine angesehene Person, sondern sollte seine Schüler unter schwierigen Umständen vertrauensvoll unterstützen. Laut einer Umfrage des Allensbach Institute of Demographics aus dem Jahr 2012 ist der psychologische Druck der Lehrer heute höher als vor 15 Jahren. Sie müssen auch Kinderbetreuungsaufgaben übernehmen, was viel schwieriger ist. 63% der befragten Lehrer gaben jedoch an, dass die Freude an der Arbeit mehr als alles andere ist.
  
 +====== Bildungsideals heute ======
 +Heutzutage sollen die Schüler und Schülerinnen unabhängiges Denken, Kreativität, eigenes Denken und kritische Fähigkeiten entwickeln. Gruppenarbeit, Lernspiele und digitale Programme sorgen für viel Abwechslung innerhalb der Kurse. 
  
-  +====== Unterricht heute  ====== 
-  +Heutzutage umfassen verschiedene Fächer Wahlfächer und AG. Computergestützte Themen, die sich auf das Leben im digitalen Zeitalter vorbereiten, werden immer neuer. In öffentlichen Schulen gibt es keine Unterscheidung nach Geschlecht, Rasse oder anderen Kriterien. Inklusive Unterrichtsmethoden sollten auch Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen in den Schulalltag einbeziehen.
  
 +====== Bezug zu Emilia Galotti und der Schule ======
  
  
  
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